der Stamm

Hallo, wir sind der Pfadfinderstamm Rote Corsaren aus Sankt Augustin. Wir existieren seit 34 Jahren und machen solide und kontinuierliche Jugendarbeit auf unserem Grundstück in unserem Zirkuswagen oder der Piratenhütte in Hangelar. Natürlich sind wir keine pure Hangelarer Gruppe, sondern offen für jeden, der zu uns kommen möchte. Die meisten sind zwischen sieben und achtzehn Jahre alt. Wir sind nicht konfessionell gebunden oder politisch orientiert. Bei uns ist also jeder herzlich eingeladen mitzumachen.

Die Gruppen im Stamm sind dem Alter nach geordnet. Die Jüngsten sind die Wölflinge. Wenn man älter wird, kommt man in die Pfadfinderstufe und  ist in einer Sippe. Die Älteren von uns heißen Rover, diese haben zum Teil leitende Positionen inne und stehen dem Stamm mit Rat und Tat zur Seite.

Unsere Heimabende, so heißen unsere Gruppenstunden, sind einmal in der Woche. Dort singen, spielen, basteln und lernen wir, was man fürs Pfadfinderdasein braucht. Dazu gehören Kochen überm Feuer, Zeltaufbau, Knoten und noch vieles mehr.

Bei Allem, was wir während unserer Heimabende machen, folgen wir dem Grundsatz „learning by doing“ „Lernen durch Tun“. Unser Wahlspruch lautet „Allzeit Bereit“.

Durchgeführt werden die Heimabende  der Wölflinge und Pfadfinder, auf unserem Grundstück dem „Knochenberg“, von den Meuten- bzw. Sippenführern. Dabei wird bewusst auf den Begriff des Gruppenleiters verzichtet. „Führen“ bedeutet, mitzumachen und nicht daneben zu stehen und zu sagen, was getan werden soll. Unsere Meuten- und Sippenführer sind in allen Aspekten der Jugendarbeit geschult und hochmotiviert, um den Kindern und Jugendlichen viele schöne Erlebnisse bescheren zu können.

Wichtig ist es uns, regelmäßig auf Fahrt zu gehen. Dort wandern wir meistens, fahren aber auch Fahrrad oder paddeln mit unseren Kanus munter über die Flüsse der Region. Oft gingen wir auch auf der Falado, einem Rahsegler, und mittlerweile auf der Whyda segeln.

„Auf Fahrt gehen“ heißt Abenteuer erleben und Neues entdecken, denn obwohl wir schon lange an einem Ort wohnen, ist uns meist die Schönheit der Umgebung verborgen geblieben. Auf unseren Fahrten schlafen wir natürlich im Zelt und kochen überm Feuer. Ausnahme sind die Wölflinge, die auch mal in Jugendherbergen fahren.

Doch wir machen natürlich nicht nur Fahrten übers Wochenende. In den Herbst- und Osterferien sind wir oft eine Woche unterwegs, und in den Sommerferien ist unsere dreiwöchige Sommerfahrt fester Bestandteil unseres Jahresprogramms. Während der vergangenen Jahre haben wir dabei gemeinsam schon viele Abenteuer und aufregende Geschichten erleben dürfen.